Sonntag, 15. Januar 2012

Tag 07-10: Hong Kong, The Peak und Lamma

Hallo,

ja was gibts von den letzten Tagen noch zu berichten. Die Fahrt nach Hong-Kong verging also recht rasch und die Eindrücke in Hong-Kong waren dann total anders.

Hong-Kong ist ja erst 1997 an China zurück übergeben worden und besitzt deshalb noch immer einen deutlich britischen Charme. Beinahe alles dort ist immer Englisch und Chinesisch ausgeschrieben und ich würde sagen, dass an die 90% der Bevölkerung auch Englisch sprechen bzw zumindest so viel, dass man überall nach Auskunft fragen kann. Ich habe jedenfalls niemanden getroffen, der nicht Englisch konnte.

Ja die Ankunft im Hotel war recht angenehm. Ich wurde mal gratis auf eine höhere Stufe upgegraded und durfte deshalb mein Zimmer im 32 Stockwerk beziehen. Die Aussicht war deshalb dementsprechend überwältigend. Ein schöner Blick über den Hong-Kong Hafen bzw über die New Terretories und Kowloon, der gegenüberliegende Teil zu Honk-Kong Island.

Eingecheckt, das Gepäck abgestellt und mal kurz umgezogen ging es dann in die Stadt auf Erkundungstour. Ziel war das Exhibition Center. Schon auf dem Weg dorthin gabs viel zu sehen. Fischhändler, die alle Arten von Fisch in allen möglichen Zubereitungsarte verkaufen. Ein Geruch ist das muss ich sagen. Getrockener und gesalzener Fisch überall in der Luft. Aber nicht nur Fisch. Auch Gemüse und Gewürzhändler Stand an Stand. Ein Wunderland für all jene, die gerne mal ihre Gewürze selbst beim Händler kaufen wollen.

Zum Center gings per Bim. Wie auch in London fahren hier Doppeldecker Busse und Bims. Und auch auf der falschen Seite ;-) Downtown Hong-Kong und der Business District ist ein Wahnsinn. Wolkenkratzer reiht sich an Wolkenkratzer, überragt von den großen von HSBC und dem Bank of China Tower. Architekten haben hier glaub ich eindeutig was zu sehen. Nebst den ganzen Gebäuden sieht man auch Baukräne noch und nöcher. Neue Wolkenkratzer schießen hier aus dem Boden wie anderswo das Gras.

Witzig beim Bim fahren war ein spezielles Sign in der Bim: No Spitting :D
Wer die Chinesen kennt, weiß warum. Die Mannieren sind nicht so wie bei uns. Gespuckt wird immer und überall. Egal wo. Deshalb hat das Schildchen durchaus seine Daseinsberechtigung. Wer beim Essen mal einem Chinesen zugehört hat, wird wissen wovon ich rede. Schmatzen, Schlürfen, Spucken, etc. ... ein Wahnsinn. Aber man gewöhnt sich ja an vieles.

Am nächsten Tag ging es dann recht früh schon zum Hong-Kong-Park, einer recht schönen Parkanlage die anlässlich der Olympischen Spiele renoviert wurde. Von dort aus fährt dann auch die Bim zum Peak hinauf, dem Aussichtspunkt über Hong-Kong. Dieser liegt wenig unter dem Victoria Peak, ich glaube knappe 550m hoch. Von dort oben hat man eine super Aussicht über ganz Hong-Kong, sieht bis weit in die New Terretories rein und kann auch einen Blick auf die Nachbarinseln werfen, wie zB Lamma. Leider war bei mir das Wetter nicht so gut. Bewölkt, etwas neblig und vor allem diesig. Fotos sind deshalb nicht so gut geworden.

Am Retourweg musste ich dann mal Ansichtskarten kaufen. 22 an der Zahl wohlbemerkt. Diese dann geschrieben und frankiert gings damit am späteren Abend nach Kowloon um sie irgendwo am Weg loszuwerden.
Kowloon ist definitv einen Besuch wert. Vor allem wegen den Museen die an der Promenade entlang gelegen sind, wegen dem super Ausblick auf Hong-Kong Island, wegen dem Ladies-Market - einer riesen Fußgängerzone die ein Traum für jede Frau ist, und dem Kowloon Park.

Den Ladies-Market musste ich aufsuchen, weil Michi mir aufgetragen hatte, eine Handtasche für sie zu kaufen. Wer mich kennt weiß genau wie viel Ahnung ich von sowas habe. Also ging ich halt mal los und informierte mich darüber, wie denn diese gewünschte Tasche so aussieht. Aber am Markt vor gefühlten 1000 Handtaschen stehend gab ich dann auf. Einige Mädls dort halfen mir dann dabei, die gewünschte Marke zu identifizieren und dann gings ans Handeln. Ich kann nur sagen: ein Spaß den man mal erlebt haben muss. Von ursprünglich 1800 HKD kann man schön runterhandeln. Gegangen bin ich mit der Tasche in der Hand und 220 HKD weniger. Wohl ein nicht so schlechtes Geschäft gewesen. Oder vielleicht doch, ich weiß es nicht. Aber das zahlt eh Michi. Und sie ist bis jetzt zumindest mal sehr dankbar für die Tasche. Dürfte wohl gepasst haben.

Danach gings dann an die Promenade zurück. Dort startet jeden Abend um 8 eine Lichtershow die mit Musik hinterlegt ist. Die Hochhäuser von Hong-Kong werden dazu im Takt beleuchtet und auf den Dächern der Tower sind Laser angebracht, mit denen der ganze Himmel ausgeleuchtet wird. Wirklich sehr sehenswert kann ich nur sagen.

Nach diesem Spektakel gings in ein sehr gutes und nettes Lokal dort in der Nähe. Mit Ausblick über Hong-Kong genoss ich dann sehr gutes chinesisches Essen. Honey-glazed Pork. Lecker.

Bevor ich dann noch abreiste, wollte ich noch mehr von typisch chinesischer Kultur sehen und fuhr deshalb auf die Nachbarinsel Lamma. Diese ist lediglich ein größeres Fischerdorf mit einem Kohlekraftwerk nebenan. Das Kraftwerk an sich stört aber nicht. Man sieht es nur von einer Seite der Insel aus. Der Rest ist davon unberührt. Dort gibt es keine Autos und somit keine solche Hektik wie in Hong-Kong. Richtig angenehm. Ich wanderte dort dann einmal quer über die Insel, einen ca. 5km langen Pfad entlang. Dort gings also nun quer durch die Pampa. Am Ende dieses Pfades lag dann wieder ein Fischerdorf und ein sehr schöner aus dem frühen 19. Jh. stammender, jetzt renovierter Tempel.

Nachdem der Tempel besichtigt wurde und ich den Fischermarkt angeschaut hatte, gings zurück nach Hong-Kong um dort noch einmal nach Kowloon zu kommen und in die Einkaufszentren zu gehen. Zentren wie Seiersberg oder die SZS sind wohl etwas kleines im Gegensatz zu diesen Dingern ;-)

Mit einem letzten Spaziergang durch den Park von Kowloon endete dann auch schon mein Aufenthalt dort in Hong-Kong.

Um ca. 20 Uhr gings dann Richtung Flughafen. Dort genoss ich dann in der Diners Club Lounge ein sehr nettes und gutes letztes chinesisches Abendessen, bevor mich der größte "Vogel" der Erde, der Airbus A380-800 nach Dubai brachte. Ich kann nur sagen: eine neue Art zu reisen bzw zu fliegen, die ihresgleichen sucht. Keine Boing 747 bzw 777 hatte bis jetzt so viel Platz geboten wie dieser Brummer.

Tja, und nach einem sehr langen Tag (von ca. 9:00 am 12.01. Hong-Kong Zeit bis 1:30 am 14.01. Wiener Zeit) gings dann endlich ins Bett zum Schlafen.

Alles in allem: China und Hong-Kong sind jedenfalls einen Tripp wert!

Die Bilder zu Hong-Kong und Lamma findet ihr hier: Flickr.

So long,
Harald

Ausblick vom Hotel

Einkaufsstraße

Need anything?


Skyscraper Nr. 1


They love to build there!

Convention & Exhibition Center


:D

Wird wohl nass geworden sein ;-)

Indischer Rubber-Tree (Gummi-Baum)

was ist jetzt temproär?

Aja

Tja, nach Macau auch noch in Hong-Kong

Bruce Lee

Werkstatt

Kunsthandwerk

Ladies Market: will jemand eine Tasche?

Ladies Marekt

Hong-Kong @ Night



Lamma Island

Ein Litter für was ...?

LOL

Mittagessen ;-)



Bezauberndes Hotel in Lamma

Mit anschließendem Strand

Was das ist, weiß ich leider nicht.

Tja, Arbeit stillgelegt für heute.

Sondereinsatzkommande auf chinesisch

hä?

Ich boulder gerne. Dort fallen Blöcke so vom Himmel.

Bitte was soll das sein?

Tempel


Die First Street ... und auch die einzige


Tempeldach

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