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Samstag, 2. Februar 2013

One Night in Dubai

Tag zusammen,

nachdem ich nun ja schon wieder eine Woche in Österreich bin, fehlt noch immer ein Eintrag auf meinem Blog. Und da dieses Erlebnis ja zum Urlaub dazugehört, dachte ich mir, die Story muss noch online. Außerdem wollten ein paar Leute die Bilder sehen.

Etwas unfreiwillig hatte ich ja die "Gelegenheit" mir den Flughafen von Dubai etwas näher anzuschaun, da alle Flüge von und nach Dubai wegen des Sandsturms/Windes/Nebels verschoben wurden. Nicht dass ich den Flughafen nicht schon kennen würde - ich war ja schon einige Male dort im letzten Jahr (Hong-Kong, Nepal, Indien, etc.). Da mir aber nach der Landung gesagt wurde, dass mein Anschlussflug nach Wien nicht gewartet hat - wir sind übrigens um 17:15 gelandet und um 17:15 ist auch dieser Flieger abgehoben (also auf einer anderen Start/Landebahn) - ging ich mal zu einem der Emirates Service Counter. Dort wurde mir zwar nicht wirklich geholfen, aber ich hab mal einen Essensgutschein in die Hand gedrückt bekommen. Na wenigstens schon mal etwas. Mir wurde aber gesagt, ich soll zum Transfer Counter gehen, da die die neuen Tickets ausstellen und die Umbuchungen vornehmen.

Ich trottete also zu besagtem Schalter und hatte mal ein Nahtoderlebnis: gefühlt 100 Leute standen dort vor einem Transfer Counter, wo genau EIN (1!!!!) Schalter besetzt war. Da gings natürlich in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit voran. Im 15-Minuten-Takt wurden dort Leute abgefertig. Also konnte ich mich schon mal darauf einstellen, dass am Ende des Tages meine Knie auf Höhe der Ohren sein werden - ich stand mir im wahrsten Sinne des Wortes ein bisschen die Beine in den Bauch.
Leute die etwas wollen, ungeduldig sind und zudem noch glauben, genau IHR Problem ist jetzt gerade das wichtigste von allen wissen sich aber zu helfen. Angefangen hats ja noch recht ruhig mit einzelnen Personen, die ihren Frust mit kurzen Ausrufen - auf deren Inhalt gehe ich hier aus Platzgründen nicht ein - kundgetan haben. Nachdem aber nach weiteren 30 Minuten oder so noch immer keine zusätzlichen Leute von den Emirates antrabten um die restlichen 5 leeren Stühle hinter dem Counter zu füllen, wurde die Menge unruhig und fing an lautstark zu brüllen, auf die Türen zu hämmern und doch recht kräftig gegen die Counter zu drängen. Emirates reagierte dann aber endlich und besetzte die leeren Stühle. Diese armen Leute dahinter konnten sich nun den Frust der Meute ergeben und versuchen, so schnell wie möglich die hungrigen Bestien abzufertigen.

Nach ca. 2 Stunden kam ich dann auch mal an die Reihe und durfte mein Anliegen vortragen. Langer Vortrag, kurze Antwort: "Tomorrow, 9:40. Here is you ticket and a meal voucher". Auf die Frage was ich nun 14 Stunden am Flughafen machen solle und den Hinweis, dass Leute in 14 Stunden öfters Essen zu sich nehmen als ein Mal ging der Beamte aber nicht mehr ein. Na was solls. Konnte mich eh nur damit abfinden und das Beste daraus machen.

Ich ging dann mal einen Kakao trinken und hab einen Muffin dazu verdrückt, während ich meine Spiegelreflexkamera geladen habe. Der Plan stand dann eh bald mal fest: da ich EU Bürger bin darf man ohne Visum nach Dubai einreisen und da der Flughafen ja in der Stadt ist, gings für einen Abend/eine Nacht ab in die große Stadt der Superlative.

Um ca. 21 Uhr am Abend brach ich dann auf. Mit der U-Bahn gings vom Flughafen in knapp 25 Minuten zum Burj Kalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Wer jetzt die U-Bahn in Wien kennt hat ein Bild davon im Kopf, wie das aussieht. Aber: FALSCH. Bis jetzt hatte ich nur in Shenzhen (China) und Hong-Kong annähernd eine so schöne, neue und saubere U-Bahn wie dort. Das Ding ist glaub niegel-nagel-neu, sauber, leise, super sanfte Beschleunigung, keine Rucker, nichts. Da glaubst du schwebst dahin. Zudem sind die U-Bahn Stationen so dermaßen sauber. Dort sieht eine U-Bahn Station so aus wie in Wien die Eingangshalle von der TU Wien. Alles mit großen Marmor/Granit (bin ja kein Geowissenschaftler) Fliesen ausgekleidet, schön hell beleuchtet.

Bevor ich dann zum Burj Kalifa und zum Dancing Fountain (der größte tanzende Springbrunnen der Welt) gekommen bin, musste ich durch die "Dubai Mall". Ohne Karte bzw Übersichtsplan könnte man sich darin ohne große Probleme verlaufen und würde selbst nach gefühlten 3 Wochen noch immer was Neues zum Anschaun finden. Ich weiß zwar nicht wie groß das Teil ist, aber ein Donauzentrum in Wien ist ein Kindergeburtstag dagegen. Ich wühlte mich dort also durch die Menschenmassen in Richtung Ausgang "Dancing Fountain / Burj Kalifa" durch und machte mir gedanklich schon mal Notizen, was ich den später vielleicht noch anschaun könnte.

Auf der anderen Seite vom Gebäude raus steht man dann vor dem "Address Hotel" zur Linken und dem "Burj Kalifa" zur Rechten. Ich kenne ja schon andere hohe Gebäude wie zB den CN-Tower in Toronto, den Sears (Willis) Tower in Chicage, das Empire State Building etc. und kann nun sagen: der Burj Kalifa ist wirklich hoch. Dort wo der Sears Tower aufhört fängt beim Burj Kalifa glaub die 6 Baustufe an und ganz weit oben, in weiter Ferne, sieht man das letzte rote Lichtchen leuchten für die Flieger. 828 Meter ist das Ungetüm hoch. Mein erster Gedanke war: "ich brauch ein besseres Weitwinkel oder muss weiter zurück, damit ich ihn ganz aufs Bild bekomm". Aber es ging sich mitm 18mm (~ 28mm auf der 500D) auf der Cam dann doch aus.

Ja, was gibts sonst noch zu sagen: Das Teil ist hoch und hat beim Fotografieren (es war ja Nacht) oben so gewackelt, dass man bei ca. 8 Sekunden Belichtungszeit Unschärfe im Bild hatte, weil sich der obere Teil bewegte. Die Mall und das Hotel sind der Wahnsinn und bieten jeden Luxus, den man sich nur denken kann. In der Mall gibts noch einen Eislaufplatz, wenn jemand bei 30 Grad Außentemperatur Lust auf Eis am Boden hat. Ich hab dann den Abend bzw einen Großteil der Nacht dort verbracht und mir die Mall angeschaut und die Gebäude drumm herum, und fuhr dann irgendwann in der Nacht wieder zurück zum Flughafen, da ich ja dachte, mein Checkin ist ab ca. 7 offen. Denkste: Flug hatte auch Verspätung. Um 13:30 oder so hoben wir dann endlich in Richtung Wien ab. Da hätte ich gleich noch dort in der Mall bleiben können und den Burj bei Tag fotografieren.

Und da ich nun keine Lust mehr auf Tippen hab, gibts Fotos. :)

Übersichtsplan eines Teils der Dubai Mall mit den 4 Stockwerken

Bücherladen: Marinca wäre hier wohl geblieben.

First Touch: Nokia Lumia 920. Sehr lässig das Teil. Und so flott. Wahnsinn! *habenwill*

"The Address Hotel"

Der Burj Kalifa: 828m hoch.

Der Dancing Fountain vor der Dubai Mall (leider hier nicht mehr in Betrieb).

Schöne Brücke über den Springbrunnen.


Einfahrt zur Mall.

"The Waterfall" in der Dubai Mall.

"The Waterfall"


Will jemand Eishockey spielen?



Aja, Victoria hat also auch in Dubai ein Geheimnis.

Mein nächstes Auto: Aston Martin Virage, 497 PS bei 570 Nm. Schönes Schubgerät ;-)

Die andere Seite der Dubai Mall.

Grand Entrance der Mall.

Kleines Aquarium gefällig?

Dubai Aquarium: anscheinend die größte Glas-Freifläche eines Aquariums weltweit. Geschätzt so an die 30 Meter lang und 7 Meter hoch. Wie das Zeugs dem Wasserdruck dahinter standhält ist mir ein Rätsel.

Yammieh!

Aja!


So long,
Harald








Freitag, 25. Januar 2013

Sri Lanka: Negombo, Colombo und einmal mit Dumbo nach Kandy

Hallo daheim,

da ich ja gerade Zeit habe am Flughafen, schreib ich mal "schnell" einen neuen Post über Sri Lanka. Kurz (naja vielleicht etwas länger) zu dem Zeit haben: mein Flug von Colombo nach Dubai war um 4 Stunden verspätet. Da sich Emirates (EK) aber nicht dazu in der Lage fühlte mir das VOR der Abfahrt aus dem Hotel zu sagen (obwohl sie es schon wussten!!!!) und ich dann sogar schon durch die Emmigration war, saß ich in Colombo 6 Stunden am Flughafen - die hätte ich auch gut und gerne am Strand verbracht. Na egal. Die nette Dame am Schalter versicherte mir aber, dass mein Anschluss nach Wien (ich hatte 4:20 zwischen den Flügen) eh wartet und wir noch was im Flug aufholen und ja 1:30 Zeitverschiebung sind usw usf - sprich: sie meinte es geht sich aus. Sie hatte ja fast Recht damit: gelandet sind wir um 17:15 Ortszeit, genau zu der Zeit, wo auch der Anschlussflug nach Wien abhob, der übrigens nicht gewartet hat. Also stellten wir (eine ganze Boing 777-300er) uns beim Transfer Counter an, an dem auch schon ca. 500 andere standen. Dahinter genau 2 (ZWEI!!!!) Leute. Einer davon hat Essensgutscheine verteilt, der andere hat Flüge umgebucht. Die Geschichte dahinter, warum so viele hier festsaßen: es gab einen Sandsturm oder so über Dubai, weshalb in Dubai keine Flieger landen oder starten konnten. Da waren Leute, die saßen schon einen ganzen Tag am Flughafen und hatten ihren Connection-Flight am Samstag (also 3 Tage danach) bekommen.
Naja, nachdem EK dann doch noch Leute angestellt hat gings ja auch flotter und schon um 19:30 oder so hatte ich mein neues Ticket in der Hand auf dem stand, dass ich um 9:40 am nächsten Morgen nach Wien fliegen darf. SUPER, oder? Naja, was sollst denn machen. Ich hab dann kurz was gegessen und bin dann nach Dubai rein gefahren. Somit hätte ich diese Stadt auch schon mal gesehen, aber dazu folgt dann vielleicht ein eigener Post, wenn ich noch Zeit finde hier und nicht einschlaf.

PS: ich wollte gerade Fotos von der Spiegelreflex auf den Laptop kopieren und hab die Cam genommen, den Akku rausgenommen und wollte den in den SD Slot stecken ... ich bin also wirklich schon recht müde. Bin ja auch erst 26 Stunden oder so munter. 7 Stunden bis zum Abflug hab ich noch vor mir. Party!!!!!

Zurück zur Geschichte ...

Ich bin ja nach der Konferenz runter nach Sri Lanka geflogen und hab mir dort 5 Tage Urlaub genommen. 3 davon einfach am Strand, 2 davon unterwegs im Land bzw in den Städten.

Sri Lanka an sich ist voll lässig und schön. Die Landschaft ist echt sehenswert und toll, hat sehr viel zu bieten. Viel Flora und Fauna - also sehr grün! Super Früchte! Die Ananas, die Papayas, die Melonen, die Bananen - einfach ein Traum! So schön süß, so ein guter Geschmack. Da merkt man echt, dass die das Zeugs einfach reif ernten und nicht zuerst im Container von A nach B verschiffen müssen.

Negombo an sich ist ein kleines Fischerdörfchen etwas nördlich von Colombo - der Hauptstadt. Dort hab ich sooooo guten Fisch und so gute Meeresfrüchte gegessen wie sonst noch nirgends. Der Strand dort ist zwar nicht so schön weiß wie jener in der Karibik, aber dafür nicht so überlaufen wie anderswo. Es sind halt eher Fischerboote dort und somit auch viele Einheimische. Also bis auf Strand und baden gibts dort nicht viel. Restaurants entlang der Straße und viele Touristenbuden. Überall auf der Straße stehen Leute, die einem was andrehen wollen und das dazu noch sehr aufdringlich. Die nehmen dich an der Hand oder an der Schulter, sind gleich "dein Bruder" oder "dein Freund", wollen dass du "nur schaust" und und und. Dann gibts noch jene, die dir 50m hinterherstapfen wennst alleine am Gehsteig gehst und dir laufend so langsam zurufen: "Sir ..... Sir .... hey, Sir .... stop .... Sir ..... Sir .... need something to smoke? Hashish?". Am ersten Tag war mir das ja recht egal, auch die, die am Strand mit den "Jugokoffern" (entschuldigt den Ausdruck) herumspatzieren und "hausieren". Andrehen wollen die dir alles "zum besten Preis". An den nächsten Tagen war ich dann schon recht aggresiv, wenn die auf mich zukamen und habs gleich mal mit einem sehr direkten "NO" begrüßt. Sonst nix. Einfach nur ein recht direktes "NO". Das habens dann gleich verstanden.

Palme vorm Fenster

Bierli am Abend: das Lion Lager war gar nicht so übel

8km Stand von Negombo

Sonnenuntergang

Friedhof mal etwas anders.

Kirchen gibts viele in Negombo. An den Westküsten sind vorwiegend Christen.

Glauben tuns ans Gleiche so wie ich das sehe.

Kanalisation

Schulschluss


Müllabfuhr

Braucht wer Reis oder Linsen?

Need a ride?

Die Holländer haben hier Grachten gebaut.

Lotto in Sri Lanka.

Am Montag bin ich dann nach Colombo gefahren, und damit es die volle Ladung "Sri Lanka Feeling" gibt gleich mitm Local-Bus. Nepal lebte da gleich wieder auf. Wie auch dort: Hupen, Callout-Boys, überfüllte Busse, Leute überall, eng, stickig, und das Ganze für 53 LKR (Sri Lankan Rupees = ca. 0,30 EUR) für 1,5 Stunden Fahrt. Wie sich das rechnet weiß wohl niemand, weil Sprit fressen diese Busse sicher nicht wenig.



In Colombo hab ich mir dann ein bisschen die Altstadt angeschaut, die Häuser die noch so von den Briten übrig sind und im Kolonialstil gebaut sind. Den Markt, das Fort und den Hafen aus der Ferne. Das wars auch schon, was man sehen kann/muss. Leute sind recht viel dort und vor allem am Markt wuselts wie in einem Ameisenhaufen. Mir war das dann bald zu viel und ich bin wieder nach Negombo gefahren, zumindest wollte ich das. Denn so nach der halben Fahrt hab ich mir schon gedacht, dass sich das Getriebe vom Bus nicht mehr so ganz "gschmeidig" anhört, um es mal so auszudrücken. Kurz darauf dachte ich mir "der Fahrer hat jetzt schon lange ausgekuppelt ... er wird doch bald mal schalten". Ich denke er wollte auch, aber der Gang ging nicht mehr rein. Tja, also standen wir dann alle dort auf der Straße und haben gewartet, bis der nächste Bus kam, der dann überhaupt nicht voll war ;-)




Old-Town Hall von Colombo



Am Mittwoch hatte ich dann eine Tour gebucht ins Landesinnere. Ich wollte nicht für die 80km nach Kandy 3-4 Stunden mit dem Bus fahren - und das nur in eine Richtung. Das hätte zwar nur ca. 140 LKR oder so gekostet (also 80 Cent), aber das wars mir dann nicht Wert. Ich wollte ja was vom Land sehen. Also hab ich das recht günstig bei einem Touranbieter dort ausgehandelt. Fahrt hin und retour, Eintritte, Guide, Führungen usw um 45 Dollar, das wars mir dann Wert. Vor allem konnte ich selbst sagen, was ich anschaun will und was nicht.

Wir fuhren zuerst raus aus Negombo und haben uns mal Reisfelder angeschaut. Da mich die aber nicht so interessierten gings weiter auf Ananasfelder. Sowas hab ich ja nur einmal bis jetzt gesehen in Costa Rica, also auch schon ein Weilchen her. Sieht recht lässig aus muss ich sagen. Dann gings weiter zu Kokosnussplantage und Bananenplantagen mit roten Bananen (die sind super lecker).



Ananasblüte



Auf dem Weg weiter nach Kandy gabs dann einen recht exotischen Abstecher zu einem Elefantereservat. Dort werden Elefanten trainiert und halt so für den "Tagesgebrauch" hergerichtet und auch natürlich für die Touris zur Schau gestellt. So ein Tier mal in live und in Farbe vor einem zu sehen ist schon beeindruckend. Und das sind jetzt nur die asiatischen Elefanten gewesen, die werden nicht so groß und schwer. Nur so 4-5 Tonnen haben die. Die afrikanischen werden größer und haben so an die 7 Tonnen. Ja, das war das erste Mal dass ich sah, dass Russen auf einem Elefanten sitzend geduscht haben (das Wasser kam ausm Rüssel vom Elefanten), dass ich einen Elefanten angegriffen hab (die Haut fühlt sich lässig an), dass ich auf einem Elefanten gesessen bin und in geritten hab :) War jetzt zwar eine typsiche Touri Beschäftigung, aber wars durchaus Wert. Dürfte wohl so eine einmalige Gelegenheit gewesen sein.




Dumbo und ich fliegen zum Mond!

Was mich dann fast mehr interessierte waren die Gewürz und Kräutergärten. Die haben dort Gewürze - WAHNSINN! Und wer hat schon mal Curcuma oder Muskat oder Vanille in "feier Wildbahn" gesehen. Hammer. Das duftet dort. Ingwer, Nelkenbäume, Zimtsträucher, Vanillepflanzen, Muskatnüsse, Kakaobüsche, Aloevera Pflanzen, Cashew Nüsse, Kardamon, .... alles so Zeugs, was bei uns in den Regalen steht, aber keiner in Live kennt.

Vanilleschoten

Kardamon

Aloe Vera

Roter Kakao

Curcuma

Muskat

Muskatnussbaum

Zimtstrauch

Papayas

Gegen Ende der Tour gings dann noch in so Frauenläden: Sri Lanka ist ja auch bekannt für die Seide die sie herstellen und für die Edelsteine, die sie haben. Also haben wir solche "Fabriken" auch noch angeschaut. Ich muss sagen: war gar nicht so blöd und uninteressant. Vor allem die Edelsteine. 1 Karat blauer Saphir kostet ca. 500 US Dollar. Und dann hast aber nur so a Fuzzi, des zum Bestücken von an Ring nehmen kannst, wovon dann aber sicher 10-20 Stück brauchst. Aber eine Farbe hat das Zeugs - atemberaubend.

Edelsteinchen I

Edelsteinchen II

Die Kette hätt mir fast gefallen


Ja, wenn man das nötige Kleingeld hat dafür. Das Ding war ca. 3-4 * 7-8 cm groß. Blauer Saphir.



Etwas was mir dann noch sehr am Herzen lag war der Tee. Sri Lanka ist ja bekannt für den Ceylon Tee. Und den wollte ich mal sehen, wie der hergestellt wird und wie der wächst. Das war für mich fast wie im Paradies. Die Fabrik roch so gut nach Tee, da wollt ich gar nimmer raus. Und dort lagerte eine lebenslange Ration Tee für mich und alle meine Bekannten/Verwandten/Freunde/etc. Hab aber dann auch gleich zuschlagen müssen: 500g Ceylon Schwarztee wurden gleich eingepackt, nachdem er dort verkostet wurde.

Ganz schön staubig im Trocknerraum!

Grüner Tee

Schwarzer Tee

Teevorrat fürs restliche Leben

Dschungel in Sri Lanka

Dschungel in Sri Lanka

Is mir Banane

Tja, das war im Prinzip Sri Lanka an sich, was ich so gesehen hab und erlebt hab. Nur um noch eines klarzustellen: ich glaube, die Leute dort sind sehr sehr nett und freundlich. Das ist mir zB im Bus aufgefallen. Dort halfen sich alle gegenseitig und auch mir. Nur die Touristenheinis sind so aufdringlich und nervig.

So far,
Harald

PPS: und wenns mich heut noch freut ... so in ein paar Stunden (ich hab ja noch 5), dann schreib ich noch was zu meinem neuen Wohntraum: dem Burj Kalifa!