Hallo zusammen,
mein letzter Tag in Shenzhen sollte so sein wie alle anderen davor auch: geprägt von langweiligen Voträgen in schlechtem Englisch und von schlechtem Essen, serviert mit trübem Wetter mit einem Hauch von Wind.
Die Vorträge auf der Konferenz wurden leider nicht besser. Teils nicht nur schlecht vom Vortrag (Englisch) her, sondern leider auch vom Inhalt und damit vom wissenschaftlichen Wert her. Asiaten haben eine sehr eigenartige Art und Weise vorzutragen. Sie stellen sich ans Pult und lesen die Folien 1:1 vor. Frei sprechen ist ja sicher nicht jedem in die Wiege gelegt worden, doch ein Vortrag gehört nun mal leider zu einer Konferenz dazu. Wenn sie nun auch die Folien "vorlesen" so sollten sie dies aber dann bitte so tun, dass man es auch versteht. Um ehrlich zu sein: wäre nicht der Text dort auf den Folien gestanden, hätte ich bei den meisten Vorträgen einfach W.O. gegeben, da ich KEIN Wort verstanden habe. Vom Ranking der englischen Sprache her (schlecht zu gut) gibt es nun folgende Reihenfolge: Thailand, China, Japan, ...
Ich glaube ich kann viele Leute verstehen wenn sie versuchen Englisch zu sprechen, doch bei den Thailändern bin ich ausgestiegen. Wörter wie "responsible" waren einfach nicht zu verstehen, nicht mal ansatzweise. Am Ende des Vortrages Fragen an die Leute stellen war einfach unmöglich, weil sie nicht mal einfachen Smalltalk machen konnten. Sie konnten einfach kein Englisch. Sie verstanden die Fragen nicht, noch konnten sie irgendwie darauf antworten.
Damit ging dann der letzte Tag der Konferenz vorbei und wir fingen uns an auf Macau zu freuen. Um Shenzhen doch nicht so schlecht in Erinnerung zu behalten haben wir uns entschieden zumindest einmal wirklich essen zu gehen. Das Essen bis jetzt war ja nicht besonders gut. Egal, welche Art von Essen. Auch asiatisches Essen war absolut nicht unser Fall, es schmeckte einfach nicht gut. Also entschieden wir uns am Abend ins Sheraton essen zu gehen, ein durchaus gutes Hotel dort in der Gegend. Diese hatten dann wirklich auch mal wieder gutes Essen, wonach jeder zufrieden und gesättigt war.
Um den Abend ausklingen zu lassen gings weiter ins Ritz, um dort einen Cocktail zu schlürfen. Ich muss sagen, der Mai Tai dort war sicher der beste Mai Tai den ich bis jetzt je getrunken habe. Einfach perfekt.
Mit dem entsprechenden Fettspalter im Magen bzw Blut gings dann zurück in die Hotels um für Macau zu packen. Am Weg dorthin konnte ich aber natürlich nicht einfach so in die U-Bahn steigen und zurückfahren, sondern musste kurz dem Gorilla auslaufe geben. Also montierte ich die Kamera auf den Gorilla-Bot und fing an die Hotels dort zu fotografieren, wobei auch einige sehr nette Fotos entstanden.
Im Hotel angekommen wurde schnell noch das Internet auf Neuigkeiten geprüft. Nach Freude über das nette Ergebnis der 4-Schanzen-Tournee gings dann ans Packen und später dann mit Vorfreude ins Bett. Der nächste Tag ist vielversprechend.
Soviel zu Shenzhen. Alles in allem: eine Stadt die man nicht unbedingt kennen lernen muss. Sie ist nicht schön und es gibt bis auf wenige Dinge nichts außergewöhnliches zu sehen. Ich könnte auch auf die Erfahrungen dort verzichten denke ich.
Bilder sind hier zu finden:
Flickr
Na dann.
So long,
Harald
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| Hotel Gebäude |
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| Etwas eng hier die Türen ;-) |
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| Da war die Konferenz |
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| The V Hotel: das Konferenz-Hotel |
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| Wohl der Business-District |
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| Ja, wohin gehts jetzt? |
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| Ausblick vom Convention Center: der gebogene Teil ist ein Regierungsgebäude |
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| Ja, ich war wirklich da! |
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| Welcome-Performance |
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| Shenzhen: Elektronikmärkte überall. Die löten hier noch live Platienen wenn man will. |
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| Zu welchem "Apple-Store" gehts? |
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| Das Sheraton Hotel in Shenzhen |
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| The V Hotel in der Nacht |
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| Tja, wie nennt das Tony: Exposure Madness! |
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| Von meiner U-Bahn Station in Richtung V-Hotel |
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| Childrens Palace: eine Schule in Shenzhen |
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