Freitag, 19. Juli 2019

#6 - Piz Bernina (4.048m)

Facts
Gipfel / Höhe Piz Bernina / 4.048m
Am Gipfel am Fr, 19.07.2019, ca. 10:00 Uhr am Gipfel. Aufbruch um ca. 3:40!
Land / Region CH / Berninagruppe
Art und Schwierigkeit Hochtour, AD+, 45°, III
Höhenmeter ca. 1.450 Hm↑ - ca. 400 Hm↓
Tourenpartner Manuela
Route Biancograt
Tschiervahütte - Fuorcla Prievlusa - Haifischflosse - Biancograt - Piz Bianco - Gipfel Piz Bernina - Abstieg über Spallagrat - Marco e Rosa Hütte

Nach langem Warten auf gutes Wetter und gute Bedingungen am Biancograt sowie einiges an Überzeugungsarbeit, die ich an Manuela leisten musste, war es Mitte Juli soweit. Endlich konnte ich mir ein lang ersehntes Ziel erfüllen und gemeinsam mit Manu den Biancograt klettern, die Himmelsleiter bzw. den "Stairway to Heaven".

Am Donnerstag ging es gemütlich am Vormittag nach Pontresina, von wo aus wir dann dem normalen Wanderweg entlang ganz entspannt zur Hütte aufstiegen, wo wir doch schon recht früh eintrafen. Nach einer kleinen Stärkung dort spazierten wir noch etwas draußen herum, um uns mit dem Weg zur Fuorcla Prievlusa vertraut zu machen bzw. den Biancograt von unten zu bewundern.

Abends gab es ein sehr gutes Menü, mit Suppe, Salat, Hauptspeise und einem Dessert, was uns fast erstaunte. Beim Essen lernten wir noch ein nettes Paar aus Basel kennen, welches ein Hüttentreking gemacht hat und immer auf Hütten geht, die Doppelzimmer mit Frühstück anbieten. Auch mal was Anderes ;-)

Da für uns der Wecker schon um 3 Uhr morgens klingelte, ging es recht bald ins Bett. Im Lager für 8 Personen waren nur 6 Plätze belegt und so war es doch recht ruhig. Ich konnte noch erstaunlich gut schlafen, Manu etwas weniger gut. Sie war wohl schon zu sehr aufgeregt. Nach der recht kurzen Nacht und einem guten Frühstück ging es gegen 3:40 Uhr los von der Hütte, als erste Seilschaft von etwa 7 oder 8 im Gesamten. Wir stiefelten dem Weg entlang, folgten dabei immer den Katzenaugen, die uns in der Nacht den Weg zeigten. Etwa nach 50 Minuten holten uns dann 3 Junge Alpinisten ein, die schon gut akklimatisiert waren (wir waren es ja nicht).

Auf etwa 3000m schon legten wir dann beim Schneefeld die Steigeisen an und packten auch das Seil aus. Dann ging es los im Zick-Zack rauf in Richtung Fuorcla. Wir hatten noch Glück und die Umgehung des Klettersteiges im Aufstiegssinne rechts im Firn war noch möglich. So konnten wir bis in die Fuorcla im Firn mit Steigeisen recht rasch aufsteigen und sparten so etwas an Zeit.

In der Fuorcla packten wir dann das Felszeugs aus und verstauten den Pickel. Die Steigeisen blieben aber dran, bis zur Marco e Rosa Hütte. Wir kletterten rasch los und kamen zügig vorwärts. Der Fels war größtenteils trocken und es hatte nur wenig Eis drinnen. Aber der Fels war auch sehr lose und man musste sehr vorsichtig klettern, um nicht größere Gesteinsbrocken zu lösen. Das war es auch, was einer Seilschaft hinter uns dann zum Verhängnis wurde. Einer der Kollegen stürzte dabei und verletzte sich so schwer, dass gleich die REGA kommen musste. Zum Glück bekamen wir von dem Zwischenfall nichts mit, bis auf das Geschreie des verletzten Bergsteigers, konnten es aber anfangs nicht genau einordnen. Erst weiter oben teilte uns eine andere Seilschaft, die hinter uns war, mit, was geschehen ist.

Den ersten Felsriegel konnten wir gut beklettern. Wir hatten auch oben noch Glück und mussten ihn nicht gesamt überklettern, sondern konnten noch links am Band queren und dann über den Firn recht steil zurück auf den Grat aufsteigen, auf den "Bequemen Platz". Dort gab es kurz eine Pause, bevor wir uns dann am eigentlichen Biancograt in Bewegung setzten. Es warteten also einige Meter im Firn auf uns, bis wir am Piz Bianco waren.

Der Grat war unten recht gut zu begehen. Die Haifischflosse konnte auch noch links im Firn umgangen werden und der Grat war bis zur steilen Stufe recht gut begehbar. Im steilen Teil lag dann recht lockerer Pulverschnee am Eis, der sich nicht verankert hatte. Es war aber gut kletterbar, sodass wir kurz am Seil gingen, auf allen Vieren, immer gut mit Steigeisen und Pickel ankernd. Eisschrauben mussten nicht gesetzt werden, zum Glück. Ab dort zog dann auch der Nebel auf und der Grat bzw. Piz Bianco verschwanden leider immer wieder.

Oben, wo der Grat dann flacher wurde, stiegen wir fast permanent im Nebel. Zum Glück war es aber windstill und doch recht OK von der Temperatur her. Als dritte Seilschaft stiegen wir dann in den Felsteil ein, der vom Piz Bianco zum Piz Bernina führt.

Die Kletterei dort ist - zumindest so finde ich - hervorragend. Zwar sehr luftig und ausgesetzt, aber immer in gutem Fels und mit guten Sicherungsmöglichkeiten bzw. die Bohrhaken sind gut angebracht. Die Abseilstellen waren alle gut zu erkennen und frei von Schnee. Die Routenfinden also an dieser Stelle überhaupt kein Problem. Man kann ja eh nur dem Grat entlang gehen.

Kurz vor dem Piz Bernina kamen dann zwei Leistungssportler hinter uns her, die uns dann aber nicht überholten, sondern uns ruhig weitermachen liesen. Dafür hatten wir jemanden zum Reden an den Ständen. Eben einer davon erzählte uns zB vom Einsatz der REGA.

Gegen ca. 10 Uhr kamen wir dann am Gipfel an, dem höchsten Punkt der Ostalpen, mit 4.048m. Für mich war das schon noch ein schöner Moment. Manu konnte den Moment noch nicht so recht genießen, sie war noch immer sehr angespannt und wusste ja genau, was sie noch im Abstieg zum Rif. Marco e Rosa erwarten würde. Am Gipfel hatten wir aber Glück mit dem Wetter. Es riss auf und wir hatten noch Sonne und schöne Aussicht ins Bündnerland. Auch konnten wir teils nach Italien schauen, von wo her die Nebelfetzen geflogen kamen.

Nach einer kleinen Pause und Stärkung ging es dann entspannt an den Abstieg über den Spallagrat. Wir lagen super in der Zeit und hatten ja keinen Stress mehr, um die Hütte zu erreichen. Wir wussten, dass es nur noch 400 Höhenmeter runter sind und dass das Abendessen nicht vor 18:30 serviert wird ;-)
Deshalb war es auch leicht zu verkraften, dass es im Abstieg leichten Stau an den Abseilstellen gab. Es waren noch zusätzliche Seilschaften am Gipfel gewesen, die vom Rifugio her gekommen sind und wieder über den Spallagrat abgestiegen sind.

Etwa um 13 Uhr trafen wir dann auf der Hütte ein, wo wir als erstes unser Material versorgten bzw. trockneten und anschließend etwas zu Mittag aßen. Danach ging es für ein stündchen ins Bett, um dann auf das Abendessen zu warten.

Bei mir viel dann die Anspannung ab und ich konnte recht gut relaxen. Eine super Tour lag hinter uns und wir hatten sie auch gut gemeistert, ohne Probleme, ohne einen Fauxpax, ohne Zwischenfälle. Auch Manu war nun etwas erleichtert, konnte aber noch nicht ganz abschalten, nachdem am nächsten Tag noch eine weitere Tour von der Hütte aus anstand.

Das Essen auf der Hütte war dann katastrophal schlecht und die Betten an sich auch. Extrem eng und wenig Platz, stickige Luft im Zimmer, weil das Fenster nicht offen stand usw. Manu konnte kaum schlafen. Ich schlief dennoch recht gut, wohl weil ich vom Vortag so fertig war und einfach Schlaf brauchte.

Am nächsten Tag folgte dann eine weitere Hochtour. Nach einem Witz von einem Frühstück (hartes, trockenes Weißbrot, Zwieback und Kekse als Bergsteigerfrühstück!), ging es dann noch über den Gletscher zum Bellavistabalkon, wo wir nicht, wie alle anderen, gerade aus gingen, sondern zum Piz Argient abbogen. Wir überschritten dann noch die 3 Grenzgipfel Piz Argient - Piz Zuppo (der höchste Bündner 3000er mit 3996m) und die gesamte Bellavista-Kette, bevor wir dann über den Fortezzagrat auf den Morteratsch-Gletscher abstiegen, um diesen zu queren und von der Bovalhütte weg zurück in die Zivilisation zu laufen.
Diese Tour war dann Genuss pur. Niemand anderer unterwegs. Bester Fels, super Blockgrat zum Klettern. Anfangs und am Ende sehr gutes Wetter, zwischendrinnen wieder mal etwas Nebel, aber nicht schlimm.

In Morteratsch angekommen, aßen wir dann noch eine Kleinigkeit und fuhren dann mit dem Zug zurück nach Pontresina, von wo aus uns unser Bus wieder sicher zurück nach Triesen brachte.

So long,
Harald


Sonnenaufgang in der Fuorcla

Blick auf die Palü-Gipfel

Bei der ersten Umgehung über das Band konnten wir danach gut im Firn aufsteigen.

Die Haifischflosse vor uns. Noch gut zu umgehen. Der Grat an sich war dann leider schon voll im Nebel.

Rückblick. Es lockerte dann doch immer wieder mal auf zwischendurch.

Die Steilstufe am Grat vor uns. Am Foto sieht das gar nicht so steil aus. Aber 45 Grad können steil sein, wenn der Untergrund nicht so gut ist.

Steilstück geschafft. Da war Manu schon etwas glücklicher.

Die letzten Meter über den Grat zum Piz Bianco.

Am Piz Bianco. Auch hier sahen wir, dass der Nebel nur von Osten bzw. Süden herkam und über den Grat gedrückt wurde. Im Bündnerland war es schön.

Kletterpartie :-)

Der letzte Gendarm vor dem finalen Aufstieg zum Piz Bernina.

Die letzte Abseilstelle. Ab hier kam immer mehr die Sonne durch.

Und es riss wirklich auf ...

Links Italien, rechts Graubünden.

Eine Gratwanderung.

Und siehe da, schön wars.

"Glücklich" am Gipfel zu sein und doch noch gutes Wetter zu haben.

Der Abstieg über den Spallagrat.

Mittags dann beim Rif. Marco e Rosa. Ausblick hin zum Bellavista-Balkon.

Mittwoch, 8. August 2018

#4 & #5 - Barre des Écrins (4.102m) & Dôme de Neige (4.015m)

Facts
Gipfel / Höhe #4 - Barre des Écrins / 4.102m
#5 - Dôme de Neige / 4.015m
Am Gipfel am Fr, 08.08.2018, ca. 8:00 Uhr am Gipfel. Aufbruch um ca. 3:30!
Land / Region FR / Pelvoux / Westalpen
Art und Schwierigkeit Hochtour, etwa PD+, 35°, I-II
Höhenmeter ca. 1000 Hm↑ - ca. 1000 Hm↓
Tourenpartner Manuela
Route Refuge du Galcier Blanc - Refuge de Ecrins - Glacier Blanc - Brèche Lory - Barre des Ecrins - Brèche Lory - Dome de Neige

Im Aufstieg zum Refuge du Glacier Blacnc

Wunderschöne Aussichten im Pelvoux

Ausblick beim Abendessen vom Refuge de Ecrins

Schon weit oben im Aufstieg: die Sonne lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Ein erster "Anblick" vom Übeltäter, der uns so Angst eingejagt hat.

Nicht mehr lange und die Sonne ist da. Riesige Spalten gibt es dort schon.

Manu genießt die ersten Sonnenstrahlen.
Der Felsteil von der Brèche Lory weg zum Gipfel des Barre des Ecrins hin. Es wird immer entlang des Grates geklettert.

Glücklich und zufrieden am Gipfel als erste Seilschaft. Gut lachen haben wir auch, weil wir so gut akklimatisiert waren.

Rückblick vom Dome de Neige zum Barre des Ecrins und der Brèche Lory. Die zwei Gipfel zählen als eigenständige 4000er laut UIAA Liste.

Im Abstieg sahen wir dann das gesamte Ausmaß des Eissturzes in der Nacht. Gott sei Dank passierte dies ca. 1h bevor wir dort querten.

Am Glacier Blanc - Rückblick auf die Tour und die zwei Gipfel. Schön wars :-)

Sonntag, 17. August 2014

#3 - Allalinhorn - 4.027m

Facts
Gipfel / Höhe Allalinhorn / 4.027m
Am Gipfel am So, 17.08.2014, ca. 8:15 Uhr am Gipfel. Aufbruch um 3:40!
Land / Region CH / Walliser Alpen
Art und Schwierigkeit Hochtour, PD, 40°, II
Höhenmeter ca. 1.200 Hm↑ - ca. 600 Hm↓
Tourenpartner Manuela
Route Hohlaubgrat (Ostgrat)
Britanniahütte - Abstieg zum Hohlaubengletscher - Gletscher - Ostgrat - Kurze Kletterstelle unter dem Gipfel - Gipfel 4.027m

Wie auch schon am Vortag galt es am Sonntag recht früh aufzustehen. Eigentlich wäre die Weckzeit für das Allalinhorn über den Hohlaubgrat ja 3:45 Uhr, aber nachdem in unserem Zimmer einige Leute waren, die auf das Strahlhorn gingen, wurden wir auch um 2:45 Uhr geweckt. Nachdem Manuela sowieso kein Auge zugetan hat in dieser Nacht und ich auch nur recht schlecht schlief, entschieden wir uns dazu, gleich aufzustehen und somit schon eine Stunde vor dem Rest zu starten. Für diese Tour erwarteten wir Stau an der Schlüsselstelle: eine kurze Kletterpassage auf knapp 4.000m, die mixed durch Fels und Eis geht (je nach Verhältnissen). Dort kann immer nur eine Seilschaft rein, und da es sich um zwei "Seillängen" handelt, muss also entsprechend lange gewartet werden.

Nach einer kurzen Morgentoilette gings zum Frühstück. Nach der Stärkung mit Nutella, Honig und einigen Tassen Schwarztee wurde die Abmarschbereitschaft hergestellt. In diesem Falle hieß es, zum Zeugs vom Vortag auch noch das Hüttenzeugs mitzunehmen. Zwar war das ja nicht so viel, aber dennoch mehr Gewicht als am Tag davor.

Vom Aufbruch zum Strahlhorn wussten wir noch, dass wir schon kurz nach der Hütte die Steigeisen benötigten. Also entschieden wir uns diesesmal gleich dazu, mit Steigeisen von der Hütte loszugehen. Somit ersparten wir uns das Anziehen mitten im felisgen Gelände und konnten dies noch bei gutem Licht und in der Wärme tun.

Um 3:40 Uhr brachen wir dann endgültig auf. Ich hatte auch schon das Seil hergerichtet, um gleich nach dem Abstieg auf den Gletscher bereit zu sein. Gemeinsam mit einigen "Strahlhornlern" gings dann die Serpentinen runter in Richtung Hohlaubgletscher, wo sich dann die Wege trennten. Zu unserem Glück waren wir soweit die Einzigen, die eine Stunde früher aufbrachen. Lediglich eine andere Seilschaft war noch vor uns, aber so weit vor uns, dass wir sie nie eingeholt haben. Sie dürften wohl ohne Frühstück gestartet sein.

Am Gletscher angekommen und angeseilt ging es dann quer darüber. Am Tag zuvor hatten wir uns ja die Route etwas genauer angeschaut, und somit hatten wir keine Probleme den Weg zu finden. Zudem war die Nacht so klar und der Mond so hell, dass wir ohne Stirnlampe gehen konnten. Man sah jede Spalte und jeden Stein. Erst später, wo das Morgengrauen angebrochen ist, benötigten wir wieder kurz die Stirnlampen, da das Licht schlechter wurde - komischerweise.

Pünktlich um 6:25 Uhr, wie vom Wetterdienst vorausgesagt, ging dann hinter uns über dem Lagginhorn und dem Weissmies langsam die Sonne auf. Obwohl wir ostseitig aufstiegen trafen uns die Sonnenstrahlen aber erst recht spät. Bis dahin blieb es noch bitterkalt.

Der Aufstieg an sich war monoton. Manuela ging voraus und legte ein ordentliches Tempo vor. Ich musste also schauen, dass ich mithalten konnte. Wahrscheinlich war ihr kalt ;-) Kurz nach dem Gletscher ging es über eine recht steile Passage (ca. 40°) auf einen kleinen Sattel, von wo aus man zuerst eine Ebene quert, um dann etwas abzusteigen. Unten angekommen gibt es dann den letzten großen und steilen Aufschwung zu bewältigen, bevor man die letzten Höhenmeter am schneebedeckten Ostgrat entlang geht und zur Felsbarriere kommt, die dann nur kletternd zu überwinden ist.

Bei diesem steilen Aufschwung trafen uns dann erstmals Sonnenstrahlen und uns wurde endlich wärmer. Leider zog auch wie am Vortag etwas Wind mit auf, sodass wir nicht auf die Jacken verzichten konnten.

Langsam näherten wir uns dann der Felsbarriere, wo wir ca. um 7:30 Uhr ankamen. Wir hatten also knapp 1.150 Höhenmeter bereits geschafft, denn die Steilstufe liegt auf ca. 4.000m. Es sind danach lediglich noch 30 Höhenmeter zum Gipfel. Durch den Neuschnee der Vortage fanden wir die Kletterei anders vor als gedacht. Ursprünglich dachte ich, dass es sich um mehr felsiges Terrain handeln würde, aber dem war nicht so. Es war noch viel Schnee in der gesamten Route, nur wenige Bohrhaken waren sichtbar. Schon der Einstieg an sich startete beim ersten Bohrhaken auf Brusthöhe. Normal musste man einige Meter weiter unten starten, aber wir standen auf viel Schnee.

Ich bereitete also alles vor, um vorsteigen zu können, während sich Manuela aufwärmte. Das kurze Seil auf ein langes Seil geändert, Expressen, Karabiner und Standplatzschlingen am Klettergurt hängend, den Pickel im Nacken verstaut und die dünnen Lederhandschuhe zum Klettern angezogen startete ich dann also, während mich Manuela sicherte. Die erste Passage war ein recht steiler Aufschwung, bevor es dann in eine kleine Verschneidung ging, wo ich endlich die erste Exe hängen konnte. Der viele Schnee am Fels machte das Klettern nicht einfacher, und die 4.000m Höhe machten sich auch bemerkbar. Wenigstens wurde mir dabei ordentlich warm. Doch auch Manuela wurde endlich warm, da sich der Wind legte und wir nun direkt in der Sonne standen. Zudem reflektierte der Fels die Wärme gut.
Nach der ersten Exe war ich froh über meine guten Steigeisen. Es galt, einen kleinen Vorsprung zu überklettern und danach über eine nach vorne geneigte "Firnplatte" nach oben zu gehen, bis nach ca. 10 Metern die nächste Exe zu hängen war. Ich kletterte also bis zum Vorsprung und ankerte dann mit dem Pickel so weit wie möglich nach oben um mich über die Kante zu ziehen. Danach galt es nur auf Balance aufzustehen und zu gehen. Endlich beim Bohrhaken angekommen ging es dann noch wenige Meter weiter zum "Standplatz", von dem aus ich sicherte. Man könnte zwar beide Längen auf einmal klettern, doch wäre es von der Seilreibung her nicht machbar. Zudem sieht man schon nach dem ersten Kamin den Partner nicht mehr und kann sich somit nur schreiend verständigen. Weiterklettern hätte also keinen Sinn.
Den Standplatz gebaut und fertig Manuela im Nachstieg zu sichern, gab ich ihr also das "Go". Ich erwartete ja, dass sie als total wütender Schneemann zu mir raufkommt und mich beschimpft, weil ich natürlich beim Vorstieg andauernd Schnee losgetreten habe oder von den Felsen geputzt habe, aber nichts dergleichen. Eingehüllt in ihre GoreTex Jacke, Kapuze über den Helm gezogen, kam sie schön langsam, Schritt für Schritt nach, und hatte sichtlich ihren Spaß an der Kletterei. Auch war ihr warm geworden, was ihre Stimmung wohl noch zusätzlich etwas hob. So stieg sie die ganze Route souverän durch, ohne groß in Bedrängnis zu kommen.

Bei mir angekommen bauten wir dann schnell den Stand um und machten ein paar Fotos, bevor ich weiter vorstieg. Es fehlten nur mehr wenige Höhenmeter bis zum letzten Stand, aber man musste zuvor eine Querung unter einem Felsblock machen. Diese Passage war zudem sehr schlecht zum Sichern. Lediglich ein Haken davor und dann danach der Stand. Ausrutschen wäre also eher ungut gewesen und hätte mit einem Pendler geendet. Aber gut auf die Frontzacken gestützt querte ich den Hang und hiefte mich unter dem Felsblock durch, um auf der anderen Seite wieder eine Exe zu hängen und kurz darauf den Standplatz zu bauen.
Manuela kam sehr schnell nach. Nachdem wir am Ausstieg der Route waren, ging es noch wenige Meter über ein Schneefeld nach oben zum Grat, der dann zum Gipfel führte. Am kurzen Seil gingen wir auf unsere Pickel gestützt den letzten Teil nach oben.

Zu unserem großen Erstaunen sahen wir, dass der Gipfel "leer" war. Niemand war dort. Wir hatten gesehen, dass die Bergbahn auf das Mittelallalin schon seit 7:30 Uhr in Betrieb war und vermuteten, dass sich vielleicht schon erste "Gipfelstürmer" am Gipfel befanden. Aber nichts dergleichen. Wir kamen um 8:14 Uhr am Gipfel an, um alleine eine traumhafte Aussicht zu genießen, die ihresgleichen sucht. Das Monte Rosa mit Nordend und Dufourspitze zum Greifen nahe, daneben der Liskamm, Castor und Pollux, das Breithorn, das Matterhorn, Dente Blanche, direkt vor einem das Strahlhorn und das Rimpfischhorn. Einmal umgedreht sah man auf Alphubel, Täschorn, Dom, Lenzspitze und Nadenhorn, Lagginhorn und Weissmies. Bei Windstille und strahlendem Sonnenschein genossen wir doch einige Zeit den Gipfel und machten uns dann langsam wieder an den Abstieg über die Normalroute.

Beim Abstieg an sich kamen uns hunderte (keine Übertreibung!) Berggänger entgegen, die den kurzen Aufstieg von der Station Mittelallalin bis zum Gipfel machten. Dabei handelt es sich um eine Winterwanderung würde ich mal sagen. Man könnte ohne Seil gehen, lediglich Steigeisen und Pickel sind erforderlich.

Hungrig kamen wir bei der Station am Mittelallalin an, wo wir erstmals aßen und tranken und unser Material sortierten, bevor es mit der Bahn nach unten ging. Den Aufstieg hatten wir von Saas Fee aus zu Fuß gemacht, doch für den Abstieg benutzten wir die Bahn, um unsere Knie zu schonen. Ich würde sagen ein faires Verhalten. Bestiegen haben wir die Berge also "by fair means", und nicht unter Zuhilfenahme der Bahn.

So long,
Harald


6:25 Uhr: pünktlich wie die Eisenbahn: Sonnenaufgang über dem Weissmies bzw. dem Lagginhorn (links)

Rückblick auf die Route vom Standplatz der Kletterei aus. Manuela kommt gerade den Kamin rauf und ist dann kurz vor der Kante. Danach galt es das Schneefeld nach oben zu laufen bis zum Standplatz.

Am ersten Standplatz: Sonnenschein pur und uns beiden war endlich warm. Nur mein Trinkschlauch war noch immer eingefroren.

Alleine am Gipfel: im Hintergrund das bekannte Matterhorn.

Allalinhorn, 4.027m. Wenn man dieses Bild mit anderen Bildern vom Gipfel vergleicht, sieht man, wie viel Schnee wir hatten. Normalerweise steht das Gipfelkreuz mit diesem Betonsockel auf einem großen Felsblock, den man zuvor erst erklettern muss.

Links das Strahlhorn vom Vortag. In der Mitte hinten das Monte Rosa Massiv mit Nordend und Dufourspitze. Rechts vorne das Rimpfischhorn (4.199m)

Ausblick auf die Giganten: (v.l.n.r.) Alphubel, Täschhorn, Dom, Lenzspitze und Nadelhorn. Rechts unten sieht man sogar die Mischabelhütten.

Ausblick auf den Liskamm, Castor und Pollux sowie das Breithorn mit seinen einzelnen Gipfeln.

Matterhorn, Dente Blanche und rechts das Zinalrothhorn.

Vom Mittelallalin aus gesehen: links der ansteigende Ostgrat bis zur Felsstufe, die erklettert werden muss. Danach der Rest des flachen Gipfelgrates bis zum Gipfel.

Samstag, 16. August 2014

#2 - Strahlhorn - 4.190m

Facts
Gipfel / Höhe Strahlhorn / 4.190m
Am Gipfel am Sa, 16.08.2014, ca. 9:15 Uhr am Morgen. Aufbruch um 3:40 Uhr!
Land / Region CH / Walliser Alpen
Art und Schwierigkeit Hochtour, F+/PD-, 35°
Höhenmeter ca. 1.500Hm↑ - ca. 1.500Hm↓
Tourenpartner Manuela
Route Normalroute über Allalingletscher, Adlerpass von der Britanniahütte
Britanniahütte - Abstieg auf den Hohlaubengletscher - Überquerung der Moräne - Aufstieg über den Allalingletscher zum Adlerpass - Adlerpass - Gipfelgrat - Strahlhorn-Gipfel, 4.190m.

Eigentlich wars ja geplant direkt nach dem Heimaturlaub in Österreich die Hochtouren im Wallis anzuhängen. Nichts wäre besser gewesen. Manuela und ich waren Ende Juli in Topform und haben davor im Urlaub einige Hochtouren bzw. hohe Berge gemacht. Blauspitze, Großglockner, Teufelskamp, Großer Kinigat, Piz Boe, alle waren schön hoch und wir hatten einige Tage auf 2800m geschlafen - auf der Stüdlhütte. Somit wären wir also perfekt akklimatisiert gewesen. Doch das Wetter machte uns dann leider einen Strich durch die Rechnung.

Anfangs für Mitte Juli geplant, verschob sich dann die Wallistour Wochenende um Wochenende, bis es endlich Mitte August wieder einmal passen sollte. Noch dazu war Freitag der 15.08. ein Feiertag und somit konnten wir das lange Wochenende perfekt ausnutzen.

Plan war am Freitag die Anreise nach Saas Fee zu machen, von dort dann zu Fuß ganz locker zur Britanniahütte auf 3.030m aufzusteigen und dort dann eine Nacht zu verbringen. Samstag stand dann das Strahlhorn am Programm, Sonntag der krönende Abschluss: das Allalinhorn über den Hohlaubengrat und anschließend der Abstieg ins Tal.

Das Wetter war aber auch an diesem Wochenende nicht so ganz auf unserer Seite. Es gab Mitte der Woche noch Neuschnee (nicht viel muss man sagen, vielleicht 15cm) und es drückte noch eine Front von Norden rein. Aber laut Wetterbericht sollte das alles bis Freitagabend verschwunden sein und Samstag und Sonntag somit zwei perfekte Tage für eine Hochtour sein.

Wir stiegen also am Freitag ganz gemütlich von Saas Fee zur Hütte auf. Um ca. 12:30 gingen wir im Tal los (Tal muss hier etwas relativiert werden, nachdem Saas Fee schon auf 1.800m liegt) und stiegen dann die knapp 1.250Hm zur Hütte auf, wo wir so gegen 16:00 Uhr ankamen. 3:30h waren für uns für diese Strecke bzw. diese Höhenmeter wirklich sehr gemütlich. Das Wetter hatte sich aber bis zur Ankunft nicht wirklich gebessert. Statt besser zu werden, zog es immer mehr zu. Und so geschah es auch, dass es dann anfing zu schneien. Wir saßen also in der Hütte auf 3.030m und aßen zu Abend, als es draußen munter schneite. Zwar nicht wirkich viel, aber dennoch. Es war neblig und schneite. Und es war bereits 19 Uhr am Abend! In wenigen Stunden sollte das Wetter deutlich besser sein, damit wir aufbrechen können.

Um 21 Uhr gings dann ins Bett, um noch ein wenig Schlaf zu bekommen. Tagwache für alle, die von der Britannia auf das Strahlhorn wollen, ist 2:45 Uhr! Also seeeehr früh. Ich konnte wenigstens noch einige Stunden schlafen, Manuela hingegen machte anfangs kein Auge zu und schlief erst am frühen Morgen 1-2 Stunden. Um 2:45 Uhr geweckt gings dann ans Anziehen und um ca. 3:00 Uhr gabs dann Frühstück. Man kann sich vorstellen, wie groß der Appetit um 3 Uhr morgens ist, wenn man um 19:00 Uhr erst ein dreigängiges Abendessen hatte und noch dazu auf 3.030m geschlafen hat. Kaum vorhanden, kann man sagen. Dennoch haben wir versucht etwas zu essen und vor allem viel zu trinken - das Wichtigste auf dieser Höhe!

Da wir nur wenige waren, die zum Strahlhorn gingen (ist ja eigentlich eher eine Wintertour mit Skiern), ließen wir uns Zeit. Es gab keine Engstellen, wo man überholen muss und somit hatten wir keine Sorge in einen "Stau" zu kommen. Um 3:40 brachen wir dann als zweite Seilschaft auf.

Zuerst stiegen wir etwas von der Hütte ab, um zum Ende des Hohlaubengletschers zu kommen. Das waren ca. 100 - 150 Hm, die wir da wieder "verloren". Schon im Abstieg haben wir die Steigeisen montiert, da der Schnee über Nacht sehr rutschig geworden war und sich unterhalb Eis befand. Da wir sowieso spätestens am Gletscher die Eisen brauchten, machte es also keinen großen Unterschied.
Am Gletscher angekommen, seilten wir uns an und nahmen dann die Originalroute durch die Felsblöcke, die teils schwer zu passieren waren, vor allem in totaler Dunkelheit. Wir gingen ja schließlich bei Nacht und hatten nur die Stirnlampe. Mit dem eingeschränkten Lichtschein der Stirnlampe suchten wir uns also den Weg durch das Labyrinth aus Felsblöcken, die teils überklettert werden mussten.
Endlich am anderen Ende angekommen, mussten wir uns wieder anseilen, da wir dann auf den Allalingletscher gingen, der vor allem im unteren Bereich mächtige Spalten hat. Wir mussten lange den Weg ableuchten um dann endlich den sicheren Pfad zu finden, den dann eigentlich alle Seilschaften genommen haben.

Mit dem Betreten des Allalingletschers kommt dann eine Trendwende im Aufstiegsprozess, um es einmal so auszudrücken. Während davor zumindest die Felsblöcke an einem vorbeiwanderten, war es dann einfach nichts mehr, was einem ein Gefühl für Distanzen oder Geschwindigkeiten bot. Der Gletscher ist einfach riesig und leer. Man sieht in weiter Ferne das Strahlhorn bzw. das Rimpfischhorn auf der rechten Seite und hat das Gefühl, dass man überhaupt nicht vom Fleck kommt. Und so geht man also. Waren wir um ca. 5 Uhr am Gletscher, so waren wir um 6 Uhr kaum weiter, zumindest subjektiv empfunden.
Es dauerte dann ewig, bis wir die erste steilere Passage hinter uns ließen und uns auf einer Ebene am Gletscher dem letzten Aufschwung zum Adlerpass näherten. Von der Ebene aus denkt man, dass man in vielleicht 30 Minuten oben ist, doch wieder: der Schein trügt.

Erst um knapp 7:30 waren wir dann am Adlerpass auf 3.800 Meter. Von dort aus fing eigentlich erst der Spaß an. Der Aufstieg von dort führt dann über den verschneiten Grat auf das Strahlhorn und ist nochmals ein ewiger Hatscher. Obwohl man nur noch 300-400 Höhenmeter machen muss, zieht es sich einfach ewig, bis man dann endlich den Gipfel sieht. Ich hatte wirklich noch nie auf einem Berg so ein Motivationsproblem um den Gipfel zu besteigen. Aber der endlose Hatscher ermüdete einfach und wir beide merkten auch die Höhe von knapp 3.800m. Wir aßen und tranken dann kurz unterhalb des Passes etwas, bevor wir uns dazu durchringen konnten, die Gipfeletappe zu machen.

Der Grat an sich war dann super zu gehen. Schön verschneit und nicht ausgesetzt. Es war aber sehr sehr windig, wie auch schon unten am Gletscher teils und wir kühlten zunehmend aus. Manuela wollte aber nicht stehen bleiben um sich wieder zusätzlich etwas anzuziehen, sondern weitergehen. Stehenbleiben hätte sie vom Wind her noch mehr ausgekühlt, hatte sie gemeint.

Wir gingen dann also so schnell als möglich weiter in Richtung Gipfel, wo wir dann um ca. 9:15 Uhr eintrafen. Doch ca. 45 Minuten später als geplant. Aber der letzte Aufstieg hat uns viel Zeit gekostet und die Felsblöcke am Anfang auch. Nur sehr kurz "genossen" wir den Gipfel um schnell ein Foto zu machen. Vor allem ich war nicht wirklich fotogen zu diesem Zeitpunkt, würde ich mal sagen. Ich war einfach nur müde. Kalt wars noch dazu und stehen ging sowieso kaum. Schließlich hats uns dort oben fast runtergeweht, so windig wars.

Wir stiegen dann schnell kurz unterhalb des Gipfels ab, wo wir im Windschatten dann aber Pause machten um uns anzuziehen. Manuela mit der Daunenjacke und ich endlich mit der GoreTex Jacke bewaffnet gabs dann noch kurz einen Riegel und etwas zu trinken und dann machten wir uns an den Abstieg. Schließlich stand noch der ganze Hatscher retour an.

Am Adlerpass unten angekommen, legte sich dann endlich der sehr heftige Wind, der mit der Sonne kam, und als wir dann kurz darunter am Gletscher waren, war er fast ganz weg. Die Sonne drückte und wir zogen uns wieder aus und legten dazu eine längere Pause ein, um Energie zu tanken und ordentlich zu trinken. Das tat richtig gut.

Der Abstieg verlief dann eigentlich problemlos und war zudem sehr schön. Der Ausblick wurde immer besser und wir konnten nun endlich bei Tageslicht alle Berge um uns sehen, deren Umrisse wir zuvor im Aufstieg nur schlecht erkannt hatten. Am Ende des Gletschers entschieden wir uns dann noch dazu, für den nächsten Tag die Aufstiegsroute zu begutachten und nahmen einen anderen Weg zurück, der uns von einem Bergführer empfohlen worden war, und eigentlich jetzt der neue Standardweg aufs Strahlhorn ist. Von dort konnten wir dann gut die Aufstiegsroute für den nächsten Tag auf das Allalinhorn einsehen und uns Gedanken machen, wo wir in der Dunkelheit gehen mussten.

Bei der Hütte angekommen gabs dann erst einmal ein Mittagessen. Suppe und Pasta taten gut, und der Tee half zudem, den Flüssigkeitsverlust zu kompensieren. Vor dem Abendessen legten wir uns dann hin und versuchten zu schlafen, um den Schlafmangel der vorigen Nacht auszugleichen. Während ich gut schlief und doch fast 2 Stunden aufholen konnte, schlief Manuela wieder kaum :-(

Mit dem Abendessen wiederholte sich dann das Spielchen vom Vortag. 19 Uhr essen, und dann ins Bett und versuchen zu schlafen. Schließlich stand der nächste Viertausender an: das Allalinhorn über den Hohlaubengrat!

So long,
Harald
Britanniahüte auf 3.030m

Mitten am Allalingletscher: Manuela vor dem dunklen Rimpfischhorn, links das Strahlhorn

6:25 Uhr: die Sonne geht auf! Endlich!

Das Strahlhorn macht seinem Namen alle Ehre!

Unterhalb des Adlerpasses vor dem Rimpfischorn.

Der Aufstieg vom Adlerpass über den Grat in Richtung Gipfel. Hier sieht man, dass es windig war und das wir doch deutlich mehr Neuschnee hatten als gedacht.

Die Sonne kommt endlich über den Grat und wärmt uns. Aber sie bringt auch leider den Wind mit :-(

Am Gipfel: Ausblick auf Dom und Täschhorn sowie die Lenzspitze.

Blick in Richtung Britanniahütte (links unten in den Wolken)

Monte Rosa: Liskamm, Castor und Pollux.

Manuela im Abstieg: es war noch immer windig und wir gingen vermummt. Hinten das Monte Rosa Massiv und das Matterhorn.

Aufstiegs- und Abstiegsroute: in der Mitte der Adlerpass. Links dann das Strahlhorn (Vorgipfel) und rechts das Rimpfischorn.

Endlich zurück bei der Britanniahütte. Das Wetter ist endlich besser geworden.