Hej Hej aus dem hohen Norden,
dass es in Schweden viel Wasser gibt, war mir schon immer klar. Seen sind hier allgegenwärtig und prägen die Landschaft. Doch dass es auch wunderschöne Küstenlandschaften gibt und sogar Sandstrände, das musste ich zuerst selbst kontrollieren.
Mit dem Trip nach Gotland, den Besuch der dortigen "Hauptstadt" Visby und den Ausflügen nach Fårö wurde dies auch gemacht.
Anreise nach Gotland
Gotland liegt ca. 3 Stunden (mit der Fähre) von der Küste Schwedens entfernt. Das Fährenunternehmen, welches zwischen Oskarshamn und Visby verkehrt, bietet auf der Überfahrt alles an, um die Zeit zu verkürzen: angefangen beim Restaurant, Kino, Schlafgelegenheiten, usw sind hier auf der Fähre untergebracht.
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| Oskarsham bei Nacht beim Ablegen der Fähre |
Gotland an sich ist geprägt von Natur und vielen alten Bauten. Alte Steinhaufengräber, Ruinen von Burgen usw sind hier überall zu sehen. Es gibt sogar Reste von Steinhaussiedlungen aus der Zeit von Christi Geburt hier.
Das ursprünglich zu Dänemark gehörende Gotland wurde stark durch viele Kriege geprägt, daher auch die ganzen Burgen, Festungen, Schutzwälle usw. Erst späte, gegen 1645, wurde Gotland wieder schwedisch. Es wurde jedoch auch noch danach noch öfters von Dänen besetzt oder überfallen.
Visby och Fårö
Am ersten Tag wurde die Stadt Visby an sich erkundet. Enge Gassen und nette kleine Schwedenhäuser sind hier vorherrschend. In Mitten der Stadt findet sich aber auch eine wunderschöne Kirche. Domkyrkan S:ta Maria ist nicht nur von außen schön, sondern hat auch im Inneren was zu bieten. Auf jeden Fall einen Besuch Wert.
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| Ruine von S:ta Katarina |
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| Fensterdetail |
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| Figuren auf der Domkirche S:ta Maria |
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| Figur |
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| Marienfigur beim Eingang |
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| Leuchter in der Kirche |
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| Fenster mit Orgel im Vordergrund |
Nach der Stadtbesichtigung innerhalb der Mauern gings später raus, um die Stadtmauern zu bewundern. Die gesamte Stadt ist umgeben von dieser, sich noch immer in sehr gutem Zustand befindlichen, Schutzeinrichtung.
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| Stadtmauer von Visby |
Am frühen Nachmittag gings dann von der Insel Gotland auf eine weitere kleine Insel vor Gotland: Fårö. Diese Insel hat vor allem eine schöne Küste zu bieten, die von Felsbrocken und Felsformationen geprägt ist.
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| Wunderschön griffige Felsen, perfekt zum Bouldern |
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| Focus on the detail: das "scharfe" Wasser |
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| Fels in der Brandung |
Zu guter Letzt gab es am Abend noch einen traumhaft schönen Sonnenuntergang zu sehen. Da wir uns auf der Westseite der Insel befanden und am Horizont nichts im Wege war, konnten wir ein Naturschauspiel sondergleichen verfolgen. Dazu passte noch perfekt, dass es am Horizont leicht bewölkt war, was zu einem atemberaubenden Sonnenuntergang führte.
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| Sonnenuntergang auf Gotland |
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| Ein einsames Schiff am Horizont |
Am Folgetag wurde vor der Abreise noch einmal kurz die Stadt Visby erkundet. Das noch nicht erforschte des ersten Tages wurde jetzt umso genauer unter die Lupe genommen. Ein Ausflug in den botanischen Garten und anschließend ein Spaziergang am Strand rundeten den Ausflug ab, bevor es dann nach einem Zwischenstop bei einer schwedischen Fika wieder zurück zum Festland ging.
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| Altes Straßenschild |
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| Christina im botanischen Garten |
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| Schwer zu fotografieren bei vollem Zoom und Flug: Seemöwen |
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| "Überblick" |
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| Milchreis gekocht mit Safran - dazu Kaffee |
Fika
Den Briten sei ihre Tea-Time gegönnt, doch die schwedische Kultur hat die Fika. Als Fika bezeichnet man hier die Kaffeepause mit Kuchen, wobei dies nicht so eng gesehen werden darf. Es kann jegliche Art von Getränk gemeint sein: also auch Tee oder Saft. Auch beim Kuchen sieht man es nicht so eng. Ob es nun die originale Fika ist mit Kaffee und einer Kanelbullar (eine Art Zimtschnecke mit Karamel) oder der oben abgebildete Kuchen der typisch schwedisch ist, ist egal. Auch beliebt: schwedischer Apfelkuchen in jeglicher Form.
Soweit die Erfahrungen auf hoher See, Gotland und Fårö.
PS: alle Fotos des Trips in besserer Qualität:
Vi läses, Hej då!
Harald
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